Marderschutz

Anfang der Fünfzigerjahre war der Steinmarder (martes foina) bei uns fast ausgerottet. Wegen ihres Fells wurden die schlanken, knapp katzengroßen Raubtiere gnadenlos gejagt. Inzwischen ist der Bestand in Deutschland wieder auf rund 250.000 Tiere angewachsen.

Die frühe Scheu vor Großstädten haben sie längst verloren. Parkende Autos wurden einfach in den natürlichen Lebensraum mit einbezogen. Das Wissen, dass Motorräume interessante Höhlen darstellen, wird von Generation zu Generation weitervererbt und breitet sich so von Süden nach Norden immer mehr aus. Steinmarder sind Allesfresser mit ausgeprägtem Erkundungsverhalten: Alles, was interessant scheint, wird ins Maul genommen, um es beurteilen zu können. Die Paarungszeit beginnt Ende Juni. Deshalb erreichen die Revierkämpfe im Mai ihren Höhepunkt.

Ende der Siebzigerjahre gab es in der Schweiz und in Süddeutschland die ersten Fälle, dass Steinmarder in Motorräume von Kraftfahrzeugen Gummi- und Schlauchteile zerbissen haben. Inzwischen gibt es Schadenfälle in ganz Europa. Marder zerfressen an Autos unter anderem Zündkabel, Kühlwasserschläuche, Antriebs- oder auch Lenkmanschetten. Jedes Jahr entstehen dadurch Schäden in Höhe von ungefähr 20 Millionen Euro, laut Aussage des Jagdschutzverbandes (DJV). Besonders gefährlich werden sie in der Paarungszeit, da gerade dann unter den männlichen Tieren eine starke Rivalität entsteht. Wenn sich ein Marder also in Ihrem Auto eingenistet hat und ein anderer sich diesen Platz auch auswählt, fürchtet er den Rivalen und versucht ihn durch Zerstören, der nach dem anderen Tier riechenden Teile Ihres Autos, zu vertreiben.

In der Regel zahlt entstandene Schäden die Kfz-Versicherung. Entsprechend der Selbstbeteiligung trägt der Autofahrer immer einen Großteil der Kosten.








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"Marder im Motorraum",
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Der Marder liebt trockene und warme Plätze, Dachböden und Motorräume sind sein bevorzugtes Lieblingsrevier, das er aber auch gegen eindringende Rivalen mit wilden Beißattacken verteidigt.

     










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"Marder in der Stadt",
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Die Scheu vor Städten haben die Marder längst verloren.

Gerade in unseren Breitengraden ist die Population seit Jahren stark steigend, Experten schätzen die Verbissschäden jährlich auf ca. 75 Millionen Euro, der ADAC München spricht von mindestens 16.000 Autopannen pro Jahr alleine durch Marderschäden.

Dazu kommt aber auch der persönliche Ärger, Abschleppkosten, Startprobleme und Verunreinigungen wegen gekappter Leitungen durch auslaufenden Kraftstoff und Öl, und vieles derartiges mehr.

Marder richten auch erhebliche Schäden an Häusern und Grundstücken an, indem sie Unmengen an Kunststoffteile, Elektrokabel und Schlauchleitungen zerstören. Die Schäden werden oft viel zu spät erkannt ...




Marderschäden mit Ultraschall-Scheuchen vorbeugen: (Auszug aus Handelsblatt vom 05. Mai 2006)
http://www.handelsblatt.com/technologie/adac-news/marderschaeden-mit-ultraschall-scheuchen-vorbeugen;1074082
"Marderschäden am Fahrzeug kann nach Angaben des ADAC am zuverlässigsten mit Ultraschall-Scheuchen vorgebeugt werden. Die Geräte werden im Motorraum installiert und senden für die Eindringlinge unangenehme Ultraschalltöne aus, die sie auf Distanz halten. Die Investition in ein Marder-Abwehrgerät ist laut ADAC sinnvoll, da die Tiere erhebliche Schäden am Fahrzeug verursachen können: Unter anderem beißen sie Elektrokabel, Bremsschläuche oder Achsmanschetten durch, was teure Reparaturen nach sich zieht. Pro Jahr wird allein der ADAC zu rund 16 000 Pannen gerufen, die durch Marderschäden entstanden sind. Der Club geht jedoch von einer weitaus höheren Dunkelziffer aus, da sich viele Marderschäden erst später auswirken."



Wir bieten wirksamen und seit vielen Jahren in unseren Reisemobilen erprobten Schutz aus kompetenter Hand und empfehlen Ihnen unsere sehr begehrten ALL-INCLUSIVE-ANGEBOTE:
 

 

Marderscheuche STANDARD

Unsere meistverbaute Kfz-Marderscheuche

Kfz-Marderscheuche als robuste Piezo-Ultraschall-Hochtonanlage, ständig wechselnde Tonfrequenzen 19-23 KHz, 12 V, 100 mA, Abstrahlung 150°, Kontroll-LED rot, separate Sicherung, Montage im Kfz-Motorraum.

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Marderscheuche LUXUS

Die Kfz-Marderscheuche für alle Lebenslagen

Doppelter Schutz, Kfz-Marderscheuche STANDARD (wie oben beschrieben) und zusätzlich 8 Hochspannungsplättchen. Diese Plättchen sind sehr qualitätshoch (Messing auf Epoxyd) und werden je nach Autotyp im Motorraum eingebaut. Für Menschen sind diese stromführenden Plättchen absolut ungefährlich, für Marder aber sehr wirksam, auf Dauer fürchterlich abschreckend.

Autom. Frequenzwechsel, 19-23 KHz, 12 V, 100 mA, Abstrahlung 150°, separate Sicherung, Montage im Kfz-Motorraum.

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Marderscheuche ALLROUND

Sehr wirksame Großraum-Marderscheuche
Ideal für Flächenabdeckungen bis ca. 600 qm, wie Garage, Keller, Dachboden, Scheune oder regengeschützen Außenbereich (z.B. Carport, Vordach, etc.).
Das Gerät erzeugt abwechselnden Intervall-Schalldruck von 19 - 25 KHz bei gigantischen 140 dB Schalldruck.

Achtung: Durch diesen enorm hohen Schalldruck kann diese Scheuche unter Umständen auch für Katzen und Hunde etwas unangenehm sein, bitte fragen Sie bei uns nach.

TÜV-/GS-geprüft, Netzteil 230 V, 7 m Anschlußleitung. Montage an Wand- (Dübel 6 mm) oder Holzfläche.

inkl. Montage und Nebenkosten nur 99,- €

Hinweis:
Bei unseren Preisen handelt es sich um vorläufige Einführungspreise, inkl. aller Nebenkosten wie gesetzlicher MwSt., Montage durch geprüften Elektroinstallateur/Kfz-Caravantechniker mit abschließender Funktionskontrolle, Bedienungserklärung und Praxistipps.

Einbauzeiten je nach Fahrzeugtyp sehr unterschiedlich, ca. 30 Minuten bei Marderscheuche Standard und ca. 3-4 Stunden bei Marderscheuche Luxus. Die anfallenden Lohnkosten sind im Preis ebenfalls bereits komplett enthalten.

Vor-Ort-Montage bei Ihnen, Sonderinstallationen, Relais, Fernschalter, Funkschalter mit Fernbedienung, Spezialeinbauten, etc. gerne auf Anfrage.

Wir stehen Ihnen jederzeit auch für individuelle Beratung zur Verfügung und machen Ihnen gerne einen fairen Kostenvoranschlag.

 

 

Automarder-Informationen:
Steinmarder nutzen auf Straßen Motorräume von Kraftfahrzeugen als Unterschlupf, sie dienen als Rastplatz, als Versteck für Nahrung oder als Spielplatz für Jungtiere. Das bleibt oft unbemerkt, da die meisten Marderbesuche glimpflich verlaufen und keine Schäden zur Folge haben.

Das Zerbeißen von Kühlschläuchen, Kabeln und ähnlichem lässt sich auf drei für den Marder typische Verhaltensweisen zurückführen: auf das „Erkundungsverhalten“, das „Spielverhalten“ und das so genannte „aggressive Beißen“. Wie wir Menschen interessieren sich Marder für alles Unbekannte und erkunden interessant erscheinende Gegenstände durch Beschnuppern und Zerbeißen. Auch durch das „Spielverhalten“, das besonders bei Jungtieren sehr ausgeprägt ist, wird der eine oder andere Schaden verursacht.

Die Hauptursache für gravierende Schäden im Motorraum stellt jedoch das „aggressive Beißen“ dar, was als Folge der Verteidigung seines Reviers gewertet werden kann. Durch den Geruch eines vermeintlichen Rivalen provoziert, lenkt der Marder sein aggressives Verhalten auf Zündkabel und Kühlschläuche um. Deswegen treten diese Probleme oft dann auf, wenn Fahrzeuge an Reviergrenzen geparkt werden oder bei Parkplatzwechseln zwischen verschiedenen Marderrevieren. Die meisten Marderschäden treten im Frühjahr vor der Paarungszeit auf, weil zu dieser Zeit die Revierkämpfe zwischen den Männchen werden und die Tiere in dieser Zeit ausgetragen sehr aggressiv auf die Duftspur eines Rivalen reagieren.

Revierverhalten:
Als wirksamstes Abwehrmittel von Marderschäden gelten Sicherungssysteme nach dem Weidezaunprinzip. Elektroden können im Motorraum verteilt werden, wobei zu beachten ist, dass der Marder diese bei seinem Besuch auch berührt. Er bekommt dann einen leichten Schlag und flüchtet. Im Handel erhältlich sind auch Geräte, die für den Menschen nicht hörbare Ultraschalltöne erzeugen, um Marder dauerhaft fernzuhalten.

Mechanische Schutzvorrichtungen sind preisgünstiger aber aufwendiger im Einbau. Gefährdete Kabel können dadurch geschützt werden, dass man im Autozubehörhandel erhältliche Wellrohr-Schutzschläuche aus hartem Kunststoff über sie streift. Um den Steinmarder am Eindringen in den Motorraum zu hindern, kann man auch ein ca. 1 m² großes Stück Maschendraht auf den Boden unter den Motorraum legen. Dabei besteht allerdings die Gefahr, dass der nächtliche Besucher sich daran gewöhnt und trotz Maschendraht in den Motorraum eindringt. Als weitere Abwehrmethoden gelten Antimardersprays, Mottenkugeln, Hunde- und Menschenhaare oder auch WC-Duftsteine, wobei zu beachten ist, dass der von ihnen ausgehende penetrante Geruch über Heizung und Gebläse in das Wageninnere gelangen kann.

Und was empfehlen Profis? Nach eindeutiger Meinung werden hier die sanften Schutzeinrichtungen wie Ultraschall-Marderscheuchen empfohlen ...

Warum beißt der Marder?
Marder lieben dunkle, warme und trockene Plätze. Aus diesem Grund wecken insbesondere Motorräume ihr Interesse. Das Mardermännchen nimmt das neue Domizil in Besitz und hinterlässt Duftspuren. Verlässt das Fahrzeug seinen Standort und wird im Revier eines anderen Männchens geparkt, ist die Gefahr groß, dass ein anderes Männchen dadurch angelockt wird und aufs äußerste gereizt, die Duftspuren seines Rivalen zu beseitigen versucht. Dann ist vor seinen scharfen Zähnen nichts mehr sicher.



Bilder von Marderschäden unserer Kunden erhalten Sie gerne auf Nachfrage ...


Die häufigsten Bauteile, die von Mardern verbissen werden: Zündkabel, Kühlwasserschläuche, Kunststoff- und Gummischläuche, Manschetten, Faltenbälge an Antriebswellen und Lenkung (sog. Lenkmanschetten), Niederspannungskabel bzw. deren Isolierungen, Isoliermatten für die Geräusch- und Wärmedämmung.

Experten schätzen die jährlichen Reparaturkosten, der von Mardern verursachten Schäden auf ca. 75 Mio. Euro in Deutschland.


Folgeschäden: Nach einer Marderattacke hilft meist nur der teure Abschleppdienst ...

Angebissene Zündkabel können zu Zündstörungen führen (unrunder Motorlauf). Sofern der Motor nicht ohnehin abstirbt, ist von einer Weiterfahrt abzuraten, da unverbrannter Kraftstoff den Katalysator schädigen kann. Defekte Gummimanschetten sind im Fahrbetrieb nicht sofort spürbar; erst das Auswaschen der Fettfüllung bzw. das Eindringen von Schmutz und Wasser führen zu starker Beschädigung der Bauteile . Dies kann im Bereich der Lenkung zu einer Gefährdung führen. Im Reparaturfall ist mit hohen Folgekosten zu rechnen! Wasserverlust durch zerfressene Kühlwasserschläuche kann zu Motorüberhitzung führen!

Die Folge ist oftmals ein kapitaler Motorschaden. Das Fatale: Auswirkungen dieser Bissschäden machen sich im normalen Fahrbetrieb nicht sofort bemerkbar. Sie fallen erst nach mehreren gefahrenen Kilometern oder bei einer Kfz-Inspektion auf! Und dann wird es richtig teuer ...

Der ADAC München spricht von mindestens 16.000 Autopannen pro Jahr alleine durch Marderschäden im süddeutschen Raum, wobei dei Dunkelziffer um einiges höher liegen dürfte.

 

Familien der Marder

  • Echte Marder
    Baummarder, Steinmarder, Buntmarder, Fischmarder, Fichtenmarder und Zobel
  • Stinkmarder
    Iltis, Frettchen, Steppeniltis, Schwarzfußiltis, Tigeriltis,
    Europäischer Nerz, Nordamerikanischer Nerz, Hermelin und Mauswiesel
  • Unterfamilie
    Dachse, Ottern und Skunks


    Weltweit gibt es ca. 70 verschiedene Marderarten

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"Steinmarder",
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